DIY: Himmeli – Stern

Für den Cuchikind Adventskalender entstand eine Weihnachtsgirlande von schlichtem Gemüt. Die Basis waren Himmeli-Sterne. Da ich mich für den Naturlook entschied, wählte ich Bastelstroh, welches sich farblich wunderbar den Holzperlen unterordnete. Statt des anfälligen Sensibelchens kann man die Sterne auch aus bruchresistenten Papier- oder Kunststoffstrohhalmen fertigen. Während die in der DIY-Anleitung angegebenen Zuschnittsmaße einen fertigen Stern von etwa 11cm erzeugen, empfehle ich bei dickerem Strohhalmen den Multiplikationsfaktor 2  für die Stückelung. DIY Anleitung Himmeli-Stern  [&hellip

Adventskalender Weihnachtsgirlande

Ich bin ein Wiederholungstäter! Auch eine Form von traditionellem Weihnachten… Schon im letzten Jahr durfte ich beim Cuchikind Adventkalender mitmachen. Ich zögerte keine Sekunde, als die liebe Steffi mich in diesem Jahr erneut einlud. Yippy! Im Adventskalender 2014 soll eine X-Mas-Girlande der Hauptakteur sein. Fern abseits von Schischi und Glitterflitter erfreue ich mich an natürlichem Winterschick. Dabei versuche ich eine Sammlung schwarz/weißer Weihnachtskugeln in der Deko unterzubringen. Nun ist es ziemlich peinlich, zu besonderen Anlässen im selben Kleidchen zu erscheinen. [&hellip

Adventskalender: Malen nach Zahlen

Last Minute – Kurz vor dem Weihnachtsfest bin ich wieder da! Individuelle und kreative Adventskalender benötigen viel Zeit. Akkurates Schnibbeln sowie gute Ideen für nützliche Füllungen. Den einen oder anderen bringt das sicher an die Grenzen des *männlich* Machbaren. Adventskalender müssen aber nicht immer süße Innereien oder bespielbare Kleinteile inne haben. Manchmal geht auch der Malen nach Zahlen Klassiker. So geschehen. Flink selbst gebastelt und verschenkt, bleibt das Überraschungsbild bis zum [&hellip

Pimp Your Karma

Nicht nur das regnerische Grau scheint meiner Aura einiges an Tristesse zu verleihen. Den Glanz nun in Einheitsbrei getüncht, ersuche ich nach Farbe. Pimp Your Karma – Sozusagen! Natürlich muss ich mich dafür nicht an Kreuzungen deponieren und jede Oma in Endlosschleife über die Straße zerren. Auch muss ich nicht in den nächsten Flieger steigen und irgendwelche Schuttberge recyclen. Ebenso wenig muss ich meine gesammelten Ersparnisse gen Entwicklungsland frankieren. Ich könnt es [&hellip

Wendehalstuch, Sabbertuch, Babytuch

Zuerst möchte ich mich herzlichst bedanken. Bei all jenen Mama´s, Tantchen´s, Oma´s und Nachbarn, Paten und Freundinnen, die in den letzten Monaten mein Wendehalstuch  für Baby´s und Kleinstkinder nähten. Denn sie alle haben den Umweg mit der Kommentarfunktion auf sich genommen und mir ein paar liebe Zeilen geschrieben. Und was soll ich sagen. Es ist so schön zu lesen, wieviele Menschen etwas Selbstgenähtes zu schätzen wissen und es an ihre [&hellip

Tafel: Today is a GOOD Day!

Melde mich zum Dienstantritt. Auch wenn ich mich in virtuelle Flitterwochen verabschiedet habe, so ließ ich mir dennoch nicht den Wind ums nichtstuende Näschen wehen. Denn mit vollgestopften Taschen kehre ich zurück. Im Gepäck verstecken sich viele DIY´s und einige Aha´s, welche ich in den kommenden Wochen als hübsch frisierte Beiträge verpackt, posten werde. Und um mich zeitnah zu Nägeln mit Köpfen zu verpflichten, mag ich vorab ein bisschen aus dem [&hellip

Taschlie als Frühlingsboten (Zakka Style)

Auch wenn die Finsternis den frühen Morgen beherrscht, es frühlingt. Im Gepäck hat er ein kleines Krimskrams-Täschchen mit Vögelchen und Blümchenprint. Und ich – auf der falschen Seite der 30 – entscheid: Damit das nicht ins zu Mädchenhafte abdriftet, gab´s ruppiges Sackleinen als Kontrast. Ohnehin sorgen die Frühlingsgefühle dafür, dass ich einen ausgeprägten Hang zu diesem Materialmix verspühre. Die Kombination von grobem Leinen mit zartfarbigen Stoffteilchen, liebevoll mit Details verziert, ein bisschen [&hellip

Golden Ei – Ostereier in buntgold

Lang hab ich mich gegen alles Güldene gesträubt. Altbacken, schwer und viel zu erhaben war es mir. Inzwischen keimt ein kleiner Goldfunken in mir auf. Im allgemeinen Vintagezug gewinnen für mich alltägliche Kleinigkeiten in Gold gehüllt an Frische und Moderne. Während Weihnachtskugeln in schickem Edellook ganz gewöhnlich erscheinen, hab ich mich in die goldgetupften bunten Ostereier vom Platz weg schockverliebt. Meine Frühlingsgefühlen verdanke ich der fabelhaften Jennifer Kirk von Ambrosia Creative.  [&hellip

Nachtischschale – Ballon – Schokoladengraffiti

Als sich das schöne Wetter eines sonntäglichen Nachmittags hinter das trübe Grau verabschiedete, verbrachte ich einige durchwachsene Stunden in meiner Küche. Ich bin Herrscher über ein sehr schönes Küchenreich. Eine freistehende Kochinsel mit Fensterblick in die Weite, einem Mix aus weißen Wänden mit Beton- und Türkisakzenten. Das Kochlöffelzepter trohnt auf hellen Arbeitsplatten und spiegelt sich in glänzenden Fronten. Offene Regale und sowieso alles selbst stolz auf Maß gewerkelt. An besagtem Tag standen [&hellip

Buchstabenwürfel als Geschenkebox

Als die Tischkante noch auf Augenhöhe war, entdeckte ich die Quadratwürfel mit den bunten Buchstaben. Mitten in einem riesigen dunkelbraunen Korb lümmelten sie mit den anderen handgeschnitzen Bauklötzern vor sich hin. In meinen Bauklötzgebilden fand ich sie aber immer störend. Selten habe ich Schulen errichtet – vielmehr Designerhüttchen, schick holzvertäfelt. Meine Püppies, kaum 3cm hoch, konnten stets über luxuriös eingerichtete 3 ZKB verteilt auf 60cm²  verfügen. Und das bei Mietpreisbindung. Hach… Über [&hellip

Mandarinenkiste aufgemöbelt – Osterkorb

Mein diesjähriges Osterkörbchen hat ein Vorleben. Als Mandarinenkiste stand es in der Weihnachtszeit an eben jenem Platz, an dem es sich nun als Körbchen für Frühlings- und Osterkrimskrams erfreut. Zwischen den Feiertagen weiß man selten wohin mit dem saisonalen Schmuck. Schon hier erwies sich das Holzkästchen als wahres Stauraumwunder. Räucherkerzen und Nachfüllteelichter wurden bald von jenem unschönen aber nützlichen Errungenschaften der Moderne abgelöst. Fernbedienung, Taschentücher, Lesebrille… alles fand den Platz. DIY Anleitung Osterkörbchen Mit [&hellip

Tee(beutel) für alle Lebenslagen

Tee. Tee. Ja Tee. Hm. Gefühlt habe ich dazu schon alles Wissenswerte gesagt. Beispielsweise, dass er in England während der Zeit der allgemeinen Langeweile erfunden worden ist. Dass man Tee in Plätzchen-Form wunderbar auch beißen kann. Eine ganze Sammlung einzigartiger Teemischungen entstanden aus Reststöffchen für den Kaufmannsladen und warten auf heitere Teestunden. Nach gebackenem und genähtem Tee muss noch die klassischte aller Teeverwertungsmöglichkeiten folgen: Trinken. Ein profaner Teebeutel erschien mir zu einfallslos, sodass ich Teebeutel für [&hellip

Mobilé – Wo sich Fuchs & Eule „Gute Nacht!“ sagen!

Eine Herzensangelegenheit, die mir besondere Freude machte: Waldtierchen-Mobilé für ein Wiegenkind. Bei mir noch eine Ideenkritzelei und Holzgestänge, wählte die werte Mama in Spe ahnungslos die Besetzung für das windtanzende Ensemble. Denn auch sie zeigte ihre Zuneigung zu Füchslein und Waschgetier, sodass ich an beide Waldbewohner kurzerhand 2 Hauptrollen vergab. Aus 2 werden nun 3. Für das filzige Trio wurde die Eule Rosalie auserkoren, aufgehübscht und umfrisiert. Ein wenig Blattwerk nebst Eicheln, Fliegenpilz und [&hellip

Tafel: Love is being stupid together!

Einsein-Zweisam-Gemeinsam! Gemeinsam ist alles besser! Schnulzensongs erträglicher, die Sonne strahlender, Romantik begreifbarer, Mülltüten leerer,  Kuscheln gemütlicher, Zweisamkeit lustiger, das Leid geteilter, das Auto winterfester, Komplimente charmanter, Kerzenschein schmeichelnder und Necken spaßiger. Streiche böshafter, des Egoismus bescheidener, Laufen beschwingter, das Sofa bequemer, Vasen zweckdienlicher, die Zeit stehenbleibend-rasender und die Lebensplanung aussichtsreicher. Das Herz sentimentaler, Schokolade süßer, Stille redlicher, Schenken freudiger, Ziele strebenswerter, Aufräumen schneller, Tränen wohltuender, Träumen realistischer, Kindermachen leichter und eben dumm sein [&hellip

Valentinstag – Wundertüten

Wundertüten gab, gibt und wird es immer und überall geben. Sie sind ein Klassiker unter den Mitbringgaben. Schon als ich noch ein laufender Meter war, gab es diese Überraschungstütchen in der Demografisch Duften Region (kurz: DDR), genannt meine Heimat. Wie ein Kullakeks drehte ich hüpfend meine Luftsprungkreisel, sobald meine Hände ein solches Säckchen ergattert haben. Was damals gut war, kann heut noch viel besser sein und so kam mir die [&hellip

Liebe – einmal zum Mitnehmen!

Die Liebe – ein beflügeltes Wort, bestehend aus fünf Buchstaben, drei Vokalen, zwei Konsonaten, welches man auch mit Zahlen schreiben kann. Geübte Taschenrechnervirtuosen wissen um die Wirkung von 38317. Weit weniger bewußt als bekannt ist die Tatsache, dass Liebe nicht in Her(t)z sondern in Entfernung zwischen mindestens 2 Individuen gemessen wird. Dabei gilt der Leitsatz: Je gößer die Liebe, umso geringer der Abstand.   Auch wenn exaktere Ergebnisse immer durch geeignete [&hellip

Fotohalter – Stern & Beton

In meinem Atelier hat ein Sturm gewütet und der trägt meinen Namen! Trotz ständigem Aufräumens und Sortierens versteckt sich mein Arbeitstisch oft unter Bergen von Ideenschnipseln, angefangenen Nähprojekten und einem beispiellosen Chaos an Kleinkram. Hoch oben türmt seit Neustem ein kleiner Stern. Er ragt empor und stützt dabei das Lieblingsbild des Tages. So ganz nebenbei markiert er die maximale Auslastung meines 4-Bein-Esels.   DIY Anleitung Fotohalter/Postkartenhalter Als Haltevorrichtung entschied ich [&hellip

Tafel: Don´t Worry – Be Happy!

Heutige Binsenweisheit: Don´t worry – be happy! Die Parole für montags, Alimentezahler, Etagenbett-Unten-Schläfer, read.me-Leser, Senfgurkenzuckerer, Gerichtsvollzieherreinlasser, Bei-Titanic-Flenner, Wackel-Dackel-Streichler, Turnbeutel-Verlierer und Zahnbürstenbeschrifter. Sowie für Doppelknotenmacher & Doppelschleifenbinder, Verfallsdatumspaniker, Englischvokabellerner, Badvorheizer, Quittungen-Sammler, Kapuzen-Zuzieher, Lakritzschneckenabroller und To-Do-Listenschreiber. Nicht zu vergessen für Ampelgelbbremser, Handbuchleser, Pudding-Vegetarier, Attestvorzeiger, Gewitterfürchter, Klamottenzurechtleger, Fettnäpfchenspringer, Binnensegler, Weintraubenkernausspucker, Mülltütenausleerer, Unterhosenbügler, War-ich-gut-Frager-und-Antwort-nicht-Ertrager, Zwischen-den-Zeilen-Leser und Flohzirkusdirektoren. Atmen. Weiter. Für Bettsockenträger, Schwiegermutterrechtgeber, Daumenlutscher, Synergieeffekthascher, Butteruntersnutellaschmierer, Wegen-Polarlicht-nachts-um-zwei-bei-der-Sternwarte-Anrufer, Rabattmarkenkleber, Gartenzwergaufsteller, Witzigeanrufbeantwortertextetexter und Synonymsucher… Binsenweisheit „Don´t Worry – [&hellip

Tierchen in der Dose

Auch wenn heut nicht Montag ist, ich bin müde. Es gelüstet mich nach Winterschlaf. Ich seh saftig, grüne Wiesen, mit 1, 2, 3…. Schäfchen drauf. Sie springen hoch, sie springen weit… Hach, gähn, diese Wintermüdigkeit… Aber statt mein zierlich Häuptlein auf kuschelweichen Kopfkissen zu betten und den fliegenden Wollknäulen zu zuschauen, frickel ich an einem Winterquartier für´s Füchslein und Waschgetier. Beide Waldbewohner erspähte ich beim Ideenspaziergang im Dawanda-Wald. Molly Makes hat sie einst [&hellip

Lichtreklame – Ein Küsschen, eine Verpackung…

Weihnachten ist vorbei und die Welt hat einen Satz ins Jahr 2014 gemacht. Die Geschenke sind bestaunt, die Weihnachtsgans getauf, das Lebkuchenhaus weicht Fachwerkkrümeln, der Schoki-Weihnachtsmann enthauptet, das Festtagsmahl gefuttert, die Waage verflucht und der Gürtel geweitet. Das Schleifenband für die nächste Präsenterunde ist auseinander gepiddelt, dafür mutiert die Lichterkette erneut zum Knäul. Die Verpackung ist entsorgt… Nee, nicht alles! Denn für ganz liebe Wesen gab´s kalorienfreien Nachschlag! Was liegt da wohl näher als Küsschen… DIY [&hellip

Tschüss 2013 – Guten Tag 2014

Oder vielmehr herzlich Willkommen! Alles auf Anfang. Da ist das neue Jahr schon fast einen ganzen Tag alt, da reihe ich mich erst in die Heerscharen von Glückwunschpredigern ein. Verzeiht mein spätes Erscheinen. Deswegen kommen meine Wünsche für jeden Einzelnen von euch aber nicht minder von Herzen. Neben den üblichen Gaben und selbst gebasteltem Glücksklee ergänze ich mein Glückwunschreportoir auf: Sinnfreie Überraschungen, interessante Begegnungen, spannende Erlebnisse, ruhige Tage sowie Gesundheit [&hellip

Schneekonfetti – Weiße Weihnachten!

Heut ist es soweit. Die Weihnachtsvorbereitungen sind abgeschlossen. Die Weihnachtspakete sind verpackt & verschickt. Die letzten Grußkärtchen wandern heut in die Briefkästen. Die Kekse sind gebacken, die Weihnachtsgans gestreichelt, das Veggikochbuch durchexerziert, der Glitzerfummel aufgebügelt, das Lametta gleich mit. Der Baum ist windschief aber charakterstark aufgestellt, mit Dekoration behangen und glimmt wohlig vor sich hin. Das Lebkuchenhaus scheint vor Plünderei gesichert und der Weihnachtsduft befällt mein Näschen. Es ist Weihnachten. Leider ohne Schnee. [&hellip

Weihnachtsknete

Als bekennender DIY Weihnachtsgeschenke Fanatiker ist die Vorweihnachtszeit wie auch mein bescheiden Heim picke packe voll gestopft. In diesen Wochen liegen unzählige Geschenkideen, in einem für Außenstehende vermutlich Chaos genannten System, rund um meinem Arbeitstisch. Sie warten darauf fertig genäht, gebastelt oder eingepackt zu werden. Nur vereinzelt sind fertige Pakete für die Zustellung des gelben Weihnachtsmann geschnürt. Und ausgerechnet diese öffne ich nochmals, um einen weihnachtlichen Glittergruß beizulegen. Denn kurz vor knapp zaubere [&hellip

Weihnachtskugel – DIY Kit & Sternschnuppen

Riesig gefreut hab ich mich, als mich die liebe Steffi von Cuchikind zu ihrem Adventskalender einlud. Ihre Idee: Die teilbare Acrylkugel, heimisch in jedem Bastelladen, sollte sich 24 mal in neuen Dekofummel präsentieren. Meine Kreativität entlud sich spontan in viele Ideenfetzen: Häkelgedöns, Sterne und Schwarz/Weiß. Zudem liebäugelte ich mit Kupfer als Akzent. Der Spieltrieb des werten Herrn des Hauses verlangte nach Testosteron strotzenden Bohrens. Und die gespaltene Persönlichkeit der Kugel sollte auch irgendwie mit entfernt [&hellip

Sternendeko

Dick eingepackt den Hund müde spazieren und ab ins traute Heim. Sich gemütlich mit dem schnurrendem Wollknäul unter´s Deckchen kuscheln. Für die passende Atmosphäre sorgt das Flackern eines Lichtleins… Hach. Schön. Jetzt, wo sich die Sonne täglich einen übermäßig langen Feierabend gönnt, dauert diese Zeit noch länger an. Obwohl mir der Blick auf den Kalenderkompass verrät, dass wir gen Weihnachten schippern, sind Sterne für mich eine ganzjährige Erscheinung. Nicht nur [&hellip

Haferflockenkekse

Vor ein paar Jährchen schnupperte es zu Weihnachten noch recht ursprünglich. Ursprünglich ist wohl die beste Umschreibung, denk ich an Esel und alles andere, was kreucht und fleucht im Stall. Erst im Laufe der Zeit setzte eine wahre Weihnachtsduftrevolution von biblischem Ausmaß ein. Duftkerzen und Räuchermännchen verdrängten das Schmuddelige aus der Nase und erlauben mir diese elegante Überleitung. Soweit ich mich entsinnen kann, kneteten wir Rosinen in Teige ein, hantierten mit Vanille, Mandeln, [&hellip

Waldtiere Adventskalender

Einst traf Zufall Schicksal! Bei mir war es am letzten Novembertag genau so. Meine Äuglein stolperten beim Einkaufen über 2 flache Holzpaletten, in denen ein paar vereinsamte Frühlingszwiebeln lungerten. Ich stockte. Frühlingszwiebeln im Winter – püh. Ignorieren. Was blieb, waren die Holzstiegen. In jenem Moment kreutzte eine nette Verkaufsassistentin den Weg. Sogleich setzte die Haben-wollen-Schnappatmung ein und meine bessere Hälfe bat die Dame um die zwischenzeitlich leergeräumten – ausgesonderten – Holzpaletten. Brav aber [&hellip

Knisterzapfen – Pinien – Perlen

So ein Pinienzapfen ist eine wahre Frostbeule. Aufgewachsen als Mittelmeer-Kiefer leidet das dekorative Ding vor sich hin, bis ich damit die muckelig warme Heizung schmücke. Hier und da dankt es der Zapfen mit einem geräuschvollem Jauchzen, einem Knistern. Und jedes Jahr auf´s Neue rette ich einen fröstelnden Knisterzapfen aus einem kühlen Tante Emma Laden und zwinge ihm ein Dasein als saisonale Dekoration auf. Ich kann nicht anders. Obwohl dieses Ritual seit [&hellip

Teddybär / Liebhab-Bär: Beau

Klassisch, zeitlos oder nur texanisch kariert – Das ist meine Version eines Liebhab-Bärs. Die charakterische Form des beliebten Plüschtiers blieb. Allerdings wählte ich statt Flokatipelz ein edles Westfalen-Stöffchen aus dem schönen Münsterland. Regungslos hockend, mit einer Disziplin wie sie anderorts nur in einer Eierpappe vorzufinden ist, übt sich der Teddybär in einer buchstützenden Sitzblockadenpose. Formschön und mit so viel Hingabe geklöppelt, dass mir das Herz aufgeht.   Dieser knuddelige Augenstern zieht in die Weite und [&hellip

Ick bin (k)eine Jute – Stoffbeutel

Im Kampf jegen Plastik bin ick ne Jute – nur bunter. Da kieckste! Eine textile Mehrzwecktragetasche, meist in schlichten Juteschick gehalten, avanciert zum In-Accessoire überhaupt. Der einfache Stofftragebeutel (lat. tragus baumwollus) erlebt eine Renaissance. Nach gehorteten Plastiktüten gefüllt mit weiteren Plastiktüten in Bonsai bis xxl, erkenne auch ich das bislang unterschätzte Potential des Stoffbeutels. Er besticht nicht nur in der langfristigen Nutzungsdauer sondern auch mit einem besonders reißfesten Material. Die [&hellip

Nikolausstiefel – Elfenschuh – Schnittmuster

Sehr verehrte Freunde des einzigartigen Nähens, Liebes Nähliesel und geschätztes Schneiderlein, es hüpft mein zierlich Herzchen! Nach einer Frustperiode freue ich mich, es endlich wieder online zu stellen. Die Rede ist vom Schnittmuster des Elfenpantoffels. Einige, leider sehr unschöne Ereignisse führten dazu, dass ich das Schnittmuster aus dem Netz wieder zurück in meine Schublade packte… Ein kostenloses Schnittmuster ist zwar für jedermann frei aber nicht für alle Zwecke. Alle meine Schnittmuster [&hellip

Holzwürfel-Kinderspielzeug

Als leidenschaftlicher Flohmarktbummler erspähe ich manchmal auch kleine, unscheinbar anmutende Schätze. Und so verlor ich mein Herz an ein äußerst bespieltes Holzspielzeug. Die zuckersüße Verkäuferin war dem Spielealter jüngst entwachsen und tauschte es gegen 1 Euro ein. Durch die DIY-Brille geschaut, entpuppte sich dieses verschlissenes Kinderspielzeug als wahres Paradies zum Austoben. Schon auf dem Heimweg rasten mir die Gedanken nur so durch meinen Kreativklotzkopf: Geometrisches und figürliches Puzzle, Tafellack – oh wie [&hellip

Dosenlaternen – Sternenleuchten

Meine gute Tat für heute: Eine Konserve gleich doppelt recycelt. Denn neben dem Aufhübschen dieser schnöden Blechdose verweise ich auf einen thematisch passenden Beitrag aus dem Jahre 2012. Während da noch von wunderschönen Motivvorlagen geschwärmt wird, ist der Sendebetrieb des erwähnten Blogs eingestellt worden. Die Links laufen ins Leere… Da ich mich aber nur schweren Herzens von der Idee „Licht aus der Dose“ verabschieden konnte, beschloss ich mit einem eigenen Motiv das Dosenthema [&hellip

Zapfenstreich: Goldener Herbst!

Ein wenig Herbstdeko stand auf dem Wunschzettel. Deswegen stiefelten wir eines sonntäglichen Morgens über´s Wohlfühl-Herbstparkett und stibitzten Zapfen aus der Natur. Groß wie klein – Hauptsache ansehnlich – wanderten sie in unser Sackerl. Gefühlt 2/3 der Sammelausbeute schleppten wir nach Hause. Denn hier und da erlag ein Tannenzapfen den Bisswunden unseres Wauz. Klammheimlich versuchten wir abwechselnd kleine Äste für ein Mobile mit ein zustecken. Leider war dieses Vorhaben gegen den Spieltrieb unseres [&hellip

Frisches leggeres Schimmelbrot

Die Eskalation von Grusel ist Ekel und genau da zieht es mich heut hin! Auf einem Halloweenbuffet darf ein Laib Brot keineswegs fehlen. Ein weiteres No Go wäre es , die Backware lieb- und dekorationslos zu plazieren. Dem Gruselfest gebührend empfehle ich einen Gaumengraus der sehr besonderen Art: frisches Schimmelbrot! Kaum heuchelt man ein paar Pilzkulturen und schon weigert sich bei manchen Leuts der innere Schweinehund, das Laib ins Leib [&hellip

Knicklicht – Feenstaubglitter – Leuchtgläser

Trotz meiner regen Bemühungen den Sommer noch etwas hier zu behalten, dackelt die Sonne ab. Jetzt heißt es wohl auf der Schattenbank parken, das Grau des Herbstkleides überstreifen – am Rockzipfel die bunten Blätter zu meinen Füßen… Kein Grund Trübsal zu blasen. Auch wenn ich mich geschlagen gebe, richte ich mir die dunkle Jahreszeit gemütlich ein. Mein Sonnendeck tausche ich gegen das bequeme Lümmelpolster und zünde hier und da ein [&hellip

Etikettenwahnsinn – Halloween

Guten Morgen Halloween. Das tägliche Ritual beginnt. Schlaftrunken schieb ich mich Richtung Küche. Das Ziel der Begierde ist eine heiße Tasse frischgebrühten Kaffee´s. Ein wenig traumtänzelnd und schwebend bewege ich mich fort. Meine Äuglein formen nur einen schmalen Lichtspalt. Müde agiere ich und deligiere Kaffee hierhin und heißes Wasser dahin. Tischlein deck dich. Das Klappern des Geschirrs und das Rasseln des Bestecks lassen meinen verschlafenen Köper zusammenzucken. Endlich Ruhe, Zeit des [&hellip

Drama Queen einer 13 Jährigen!

Schon vor geraumer Zeit habe ich von klaus- trophobischen Zuständen in meinem Atelier berichtet. Atelier ist dabei sehr schönmalend formuliert. Tatsache ist, dass mein Nähtisch ein Esstisch mit Identitätskrise ist. Und so auch an jenen Tagen, an denen er sein Werkstattkittel überstreift, die Nähmaschine buckelt und ich mich samt Tatendrang auf ihm beit machen darf. Doch nicht nur ich ganz allein… Neben Meinereiner nähte ein weiteres Nähliesel.   Das Nähliesel [&hellip

Fleisch war mir noch nie so Wurst!

Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Das Leiden einer Tofubulette erweckt in mir einfach keine Schuldgefühle. Ich lasse das Würstchen trotz Schlafrock frieren und Quadratfische finde ich schräg und in ihrer Pfannen-Performance ausdruckslos. Sorry. Ich bin unbarmherzig. Ich bin Vegetarier. Aus reinem Pflanzenhass entschied ich mich für diese kulinarische Lebensweise. Stattdessen befriedige ich meine niederen Gelüste mit reinem Fruchtfleisch. In Wahrheit bin ich nur zu faul, mein Essen zu jagen. Dennoch [&hellip

Hundeknochen nähen

Chloe´s Reise war beschwerlich, die Post hat den Komfort bei Paketsendungen drastisch zurückgefahren. Dennoch konnte Chloe der Pauschalreise bei Yellowtours einiges abgewinnen. Der Reiseleiter lud sie leider unsanft rücklings auf sein fensterloses Riesengefährt. Das schmälerte die Aussicht während des Streifzug quer durch unser schönes Land – wohl aber nicht die Vorfreude der kleinen Hundedame. Die Begrüßung war herzallerliebst und eine kuschelige Umarmung entschädigte das Rütteln, Schüttteln und Werfen…   Eine Punktlandung im wahrsten [&hellip

Hundewelpe Chloe im Koffer-Hunde-Bettchen

Manche Kinder kommen mit dem Storch, anderer Nachwuchs mit dem eigenen Koffer. Schön, wenn sich beide Wege kreuzen! Nicht nur ich bin ganz vernarrt in 4 beinige Pelzträger. Auch eine frischgebackene Hundemama teilt meine Liebe zum flauschigen Wegbegleiter. Zum Geburtstag habe ich ihr einen kleinen Welpen genäht. Die allseits höhst geschätze Renaade von titatoni stand dabei mit ihrem Frido Pate. Lediglich die Öhrchen ihres Schnittmusters frisierte ich etwas runder … [&hellip

Briefmarken. Ich kleb´ dir eine.

Nach der Verlosung musste Sorgenvielfraß Kummer Kurt nun seine 7 Sachen packen. Noch ein zögerliches Winken, ein „Benimm dich!“-Flüsterer und der Mann im schicken Gelb nahm den Karton entgegen. Mit einer Verstörtheit im Blick, die mich mitnichten in meiner mütterlichen Ermahnung bremste… Als ich dann meinen Ruhrpott-Dollar gegen den Einlieferungsbeleg tauschte, schien sich der Paketschubser samt seiner Gesichtsmuskeln aber wieder im beamtentauglichen Nüchternheitsein einzufinden.   Freebie Briefmarken. Ich kleb´ dir eine. Infolge dieser Begegnung [&hellip

And the Winner is…

Noch etwas angeschäckert von der Geburtstagsfeier zum 2 Jährigen Bestehens meines Blogs, muss ich mich für die Verspätung und das Lallen entschuldigen. Mein Alter Ego und ich haben zwar etwas viel gepichelt, aber der Sprachausfall ist dem Glücksschwall zu zuschreiben, welcher mich gerade durchfährt. Die Verlosungszeremonie war sehr feierlich. Im extra schicken Fummel gehüllt, reihten wir uns um eine Vase. Meiner besten Blumenvase! Sie ist überaus flexibel, was die ihr aufgetragenen Arbeiten betrifft [&hellip

2. Bloggeburtstag – Interview mit meinem Alter Ego

Bloggeburtstag! Ich freue mich wie bolle! Heut vor 2 Jahren sprang ich mit wackeligen Knien über die Hürde eines ersten Beitrags und klickte mit leicht feuchten, zittrigen Fingern zum erstem Mal auf den “Veröffentlichen”-Button. Geschafft. Und seitdem klicke ich mit einem riesen Glücksgefühl immer wieder gern diese Schaltfläche. Die Resonanz auf diesen, einen weiteren, Blog ist für mich noch immer so erstaunlich wie erfreulich. Geteilte Ideen sind doppelte Freude! Die [&hellip

Unibunte Kissen

Spießbürgerlich und kleinkariert kommt meine Tagesaufgabe heut daher:  Kissenhüllen. Aber nicht irgendwie, sondern als aufwendige Grafik-Puzzle-Patchwork-Arbeit. Ich geb´s ja zu: Ich bin ungerecht. Von den unifarbenen Stoffen unbeeindruckt, greife ich meist zu den bunten, wild wie schön gemusterten Lieblingsstöffchen. Schmollend und ignoriert verweilen die Unistöffchen im Schrank und sehen selten eine Schnittschablone… Das sollte sich nun bei diesen Kissen ändern. Denn auch das Schlichte hat einen gewissen Reiz. Aller Anfang [&hellip

Notnagel, Platzhalter, Lückenbüßer…

Auch wenn dem Leerzeichen etwas Ruhm gebührt, so schmückt der 27. Buchstabe des Alphabets meine Wand nicht sonderlich würdevoll. Selbst dann nicht, wenn ich es in einen üppig gestalteten Rahmen klebe. Deswegen gib es heut ein wenig Binsenweisheit aus der Praxis, die so dreist als Beitrag gestrickt ist, dass ich das schon als Kunst verstehe… Neulich beim Bilderrahmen-Tetris befand ich es als äußerst schwere Bürde, alle Lichtbilder, Heiligtümer und Schmuckstücke [&hellip

Blogverlosung: Kummer Kurt

Hierdawo in der Internetsphäre, 15.08.13: Start der Blogverlosung. Mit der notwendigen Akribie und einer buntlackierten Assistentin habe ich sämtliche Postings und Kommentare zur Farbumfrage ausgewertet. Ein paar Striche hier und ein paar Striche da und tatsächlich, die grün-lila-Außenseiterposition heimste überraschend viel Zuspruch ein…aber…. Um den mit viel Trommelwirbel unterfütterten Spannungsbogen zum Platzen zu bringen: Sieger ist Kummer Kurt in blau!   Jetzt musste das Losungskomitee nur noch die Stoffwahl klären. [&hellip

Yeahh! – ein Rockstar-Häschen

In meiner Näh- und Klöppelstube ist es eng geworden. Als Gast hat sich neben Meinereiner auch noch eine zweite Nähliesel mit Herz hier eingefunden. Man könnte annehmen, dass der berühmte Sack Reis in China mehr Nährwert hat, als diese Information, wenn… Ja, wenn denn nicht mein Nähliesel erst zarte 13 Jahre alt und schon stolze Besitzerin einer Nähmaschine wäre. Das Taschengeld wird lieber in Stoff statt Halligalli gesteckt und das [&hellip

Verlosungsumfrage: Kummer Kurt vs.Sorgen Sofie?

Ja huch, wie lang hab ich geschlafen? Während ich mir heut morgen den Schlafsand aus den Augen klopfe, seh ich auf Facebook doch 50 neue „Gefällt mir“ – Angaben – über Nacht! Ich Glückskeks! Das feiere ich mit euch! Ick froi mir so und kram im Freudentaumel schon mal den ollen Lostopf raus: VERLOSUNG.   Umfrage nach Wunschfarbe: Dafür werf ich gemeinnützig die Nähmaschine an und nähe extra für euch ein [&hellip

Timing ist ein Miststück!

Timing kann eine undankbare Erscheinung sein. Denn ein Unglück kommt selten allein und nie zur rechten Zeit! Unglück, ein Spontan-Phänomen im Alltag, trifft immer nur einen selbst, wobei allen anderen Menschen scheinbar nur Gutes widerfährt. Manchmal schlendert das Unglück mit der Ironie Hand in Hand. Diese Verbundenheit macht es nicht minder schlimm, sondern nur komischer. Wäre noch der Faktor Zeit, der sich ungefragt zur Skatrunde gesellt. Diese findet zur Stunde in [&hellip

Fingerpuppen-Theater

Heut lass ich die Puppen tanzen! 4 ganz animalische Exemplare kreuzten kürzlich meinen Weg. Ein Bastelset aus Filz, welches für nur 1 Euro viel Spaß versprach. Herrenlos und fertig zur Handaufzucht wanderten die Tierchen in mein Körbchengehege und ab an die Kasse. Was für 6jährige gedacht ist, kann mich im Urlaub nicht stressen. Flinkerhand erschuf ich mit viel Geduld gesegnet und einer Kunststtoffnadel bewaffnet diese muntere bunte Rasselbande.   Damit diese [&hellip

Mini PomPoms – klitzekleine Bommeln

Die traditionelle Herstellung einer Bommel gelingt mit Hilfe von Pappkreisen. Der erfahrene Walldorfschüler weiß dies – ich aber auch! Leider gerät man mit dieser Technik irgendwann an die Grenzen jeder Fingerfertigkeit und klitzekleine PomPoms wollen einfach nicht gelingen. Um dieses Dilemma zu lösen, kollaborierte der Erfindergeist mit der Industrie und entwarf den Pompom Maker.  Aber bevor ich meine Öcken für diese Innovation raushaue, häkel ich mir lieber einen schicken Geizkragen.   [&hellip

Übertopf mit Botschaft „I will Survive“

Totgeglaube leben länger. Das trifft auf dieses kleine Alpenveilchen zu. Denn während meines Urlaubs ward es völlig in Vergessenheit geraten und verfliel zusehens. Es wurde gegen alle Pflanzenrechte dieser Welt verstoßen. Lieb- und arglos stand es sich selbst überlassen auf der Anrichte, kein Wasser, kein Wort. Den Überlebenswillens des hübschen Blümchen konnte jedoch nichts erschüttern. Schon kurz nach einer Intensivbehandlung dankte mir das Veilchen mit unzähligen Blüten. Nachtragend ist es [&hellip

Tasse mit Tafellack lackieren und beschriften - individuelles Geschenk
Trübe Tasse? Von wegen!

Eigentlich gibt es an einer gewöhnlichen Tasse nicht zu verbessern. Der zugewiesenen Funktion wird sie gerecht. Nur mein ästhetisches Empfinden muss sich von so manch miesem Buntaufdruck ungeniert anpöbeln lassen. Es ist an der Zeit, dem Porzellanchic von gestern Einhalt zu gebieten. Als bekennender Tafellack-Sympathisant natürlich kein Problem. Die ausrangierten Trinkgefäße tünchte ich einfach in schlichtes Schwarz.  Jetzt kann ich jeden Morgen selbst entscheiden, mit welchen Grußbotschaften ich den Tag begehe. Und ab [&hellip

Marmeladenglas mit Tafellack

Kaum hat man der Welt mitgeteilt, man habe eine reichhaltige Ernte an Johannis- , Bromm- und Stachelbeeren, sammelt die vereinte Nachbarschaft fleißig Gläser. Es  sind ganz schicke bei. Aber meist sind die Deckel artfremd bedruckt. Klar, Kaperngläser sind wunderbare Singelmarmeladenpötte, aber schmeckt das noch wie süßester leckerster Brotaufstrich? Gern werden die frisch eingekochten Gläser mit schicken Tüchern und liebevoll gestalteten Etiketten zum optischen Leckerbissen. Aber nur selten werden sie nach [&hellip

Kindergeburtstag: Piñata – Kuchen

Kuchen und Süßigkeiten vereint – man muss sich im Himmel wähnen, wenn man diesen Leckerbissen vor sich sieht. Meinen Faible bezüglich Piñatas hab ich schon öfter demonstriert, aber nie waren die Süßkram- und Konfetti-Trojaner bis ins Detail so lecker. Da Süßigkeiten nicht nur bei Kindern einen guten Ruf genießen, darf ich mich für mein ausgewachsenes Schleckermäulchen daheim auch bald an jenem Kuchen versuchen. Männer…   Unter einer Schicht aus diesem herrlich bunt [&hellip

Tassenkerzen – Vintage lässt grüßen!

Eigentlich bin ich ja eher der Purist unter den Frühstückern. Schlicht schwarz ohne alles. Dem ungeachtet und Mädchen genug, hüpfte mein Dekoherz beim Anblick dieses schön kitschig goldenem Mokkaservices. Tassenkerzen sollten es werden… Den Flohmarktklassiker zweitverwerten. Und da Kerzen tief im Inneren ihres Wesens scheu sind, treten sie in Rudeln auf. Die Gelegenheit für mich, mein neues Kerzenmacherwissen in 6 Durchläufen zu festigen…  Lernen durch Wiederholung. DIY Anleitung Tassen-Kerzen Sammeltasse Kerzenwachs und Docht Temperatur [&hellip

Neulich im Garten…

… brach ich fix ne Tradition vom Zaun: jährlich neulich im Garten… hab ich eine Eigenheimsiedlung aus der Schublade gezaubert… mich als Immobilienmakler versucht… selbst einige 1 Zimmer Apartments gefunden: keine popeligen Studentenbuden sondern 3 ZiKB… Blütenblätter geherzt… bin über die Liebe gestolpert… und hab die Farbe Lila geschaut!

Sterne, Sterne, Sterne …

Werte Herrschaften, das digitale Ich sendet wieder. Ja ja, ich hab mich feiern lassen. Aber das analoge Leben hatte einfach die besser Auflösung! Die Sonne wetteiferte strahlend mit meiner edlen Blässe… Es war spitze! Da irgendwer die Wölkchen nur für den Basteltag vorbeizuschieben schien, lies ich meinen Tüddelkram Open Air aufbauen. Was passt besser zu einem wolkenfreien Himmel als ein paar Sterne… Und während die Sternchen in der Farbe weiß [&hellip

Haddu Möhrchen? – Karotten-Cupcake

Der April stand im Zeichen des Kaufmannsladens. Und bei aller kalorienfreier Näherei kam das kulinarisch Skurille etwas zu kurz. Aus diesen Grunde fällt mein Wort zum Sonntag heut recht appetitlich aus. Schnöde kann ich nicht. Stattdessen pflege ich eine Esskultur mit Augenzwinkern. Das Auge isst sozusagen mit. Möhrchen sind bekanntlich gut für die Äuglein – allerdings nur, wenn man sie mit Fett panscht. Welch eine Überleitung mit Scharfsinnigkeit. Denn dieser wunderbar [&hellip

Zahnfee-Zertifikat nun auch für Mädchen

Der heutige Hauptakteur ist die feminine Version dieses blauen Zahnfee-Zertifikats. Der Klappentext ist eine dreiste Wiederholung  – aber dafür im gewünschten Mädchenrosa! Neben Holla – der Waldfee (Papa: heiliger Bimbam und Mama: heilige Makrele) ist die Zahnfee eine der bekanntesten Fabelwesen der Gegenwart. Elegant und zierlich in der Gestalt und mit flugtauglichen Balettschühchen ausgestattet, zählt die Zahnfee zu den weniger geselligen Gästen. Ein rosarotes Tüll-Tütü prägt die äußere Erscheinung, welches rein optisch [&hellip

Glückskeks

Unlängst im Glückskeks habe ich einiges, wenn auch eher kryptisch, über mein Schicksal erfahren. Meine Geduld würde in Kürze belohnt. Abgesehen davon, dass diese Kürze mittlerweile einige Wochen andauert, denke ich, dass die Übersetzung hinkt. Ich bin mir nahezu sicher, dass mein geschätzer Kollege Konfuzius von Ausdauer zu faseln gedachte. Um die Stabilität des Zeit-Raum-Kontiniuums nicht zu gefährden, sollte man nicht zu viel über die eigene Zukunft wissen. Das macht das [&hellip

Eis am Stiel vs. Eis in der Waffel

Inzwischen ist nicht nur der Neujahrsstaub vom Latz geklopft und zusammengefegt, nein, ich bin sogar bereit für den Frühling. Ich bin sogar so hochmotiviert, dass ich mich durchaus jetzt schon für den Sommer erwärmen könnte. Stattdessen versteckt sich der Frühling hinter dem schreißdreckbasierenden Aprilwetter und überlässt mir die emsige Betriebsamkeit. Diese trägt immer weitere sonderbare Spielfrüchte. Denn das erste Eis des Jahres gab es diesmal weniger erfrischend nur im hiesigen Kaufmansladen. [&hellip

Teebeutel – It´s Tea Time!

Gewiss, der routinierte Besucher dieser Seite könnte dem Irrtum erlegen, ich hätte einen im Tee! Zu meiner Verteidigung: Im allgemeinen Wellness-Wahn werden derzeit auch ganz profane Beuteltees mit sehr esoterischen Namen versehen. Möglicherweise heißt mein „Kräutertee“ jetzt „Spleen-Allüren-Tee“ und ist die Ursache für derartiges Nähverhalten. Vielleicht war ich im vergangenen Leben auch nur ein gieriger Kaufmannsladenbesitzer. Wer weiß. Im nächsten Anflug von Langeweile sinniere ich darüber – in grübelnder Haltung über einer [&hellip

Bonbons für den Kaufmannsladen

Ich bin im Süßkramwahn. Aber solang sich die Kalorien in Blogbeiträgen festfressen, kann es mein bescheiden Leibchen verkraften. In der Konditorei gibt es viel zu tun. Die aus den sündigsten Erdbeeren der Welt entstandenen Torten und Kuchenstückchen finden reißenden Absatz. Und während hier und da noch etwas nachgebacken wird, gesellen sich Bonbons zu den leckeren appetitanregenden Gaumenkitzlern. Bunte Bonbons für jeden Geschmack und mit zartschmelzendem Kern. Genau das Richtige für kleine Leckermäulchen-Verkäufer/innen. [&hellip

Konditorei: Torten, Kuchen, Muffin

Die süßholzraspelnde Zuckerbäckerin in mir gewährt Einblick in ihre Auslage. Bereits vollmundig versprochen, zeige ich meine Backkünste aus den frisch geklöppelten Erdbeeren vom gestrigen Tage: Eine mit Rosenwasser verfeinerte Sahnetorte und ein großer Erdbeer-Kirsch-Kuchen mit Blaubeerfüllung, dessen Teigreste noch einen winzig Muffin ergaben, finden Platz in meiner Konditorei. Dazu gesellt sich ein Himbeerschnittchen mit xtra Sahneschicht im Inneren, welches dank einer mit viel Geschick gepflückten Marzipanrose veredelt wurde.   Und weil [&hellip

Der Erdbeerblues – Stofferdbeeren kunterbunt

Meine Sehnsucht nach Sonne, grünen Bäumen, farbenfrohen Blumenwiesen und reicher Erdbeerernte wird immer größer. Nur was schert den Frühling mein persönliches Befinden… Die ewigen Zweige aus der Adventszeit haben ihre Bestimmung im Kompost gefunden. Das eine oder andere blühende Pflänzchen bewohnt nun das Heim. Um mir die Wartezeit auf echte Erdbeeren zu verkürzen, enstand eine Portion Stofferdbeeren. Das Einheitsgrau treibt es zu bunt dacht ich mir und nähte sie stattessen farbenfroher. [&hellip

Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen!

Alles Dasein ist eine Geschichte des Scheiterns und Erfolg nur eine vorübergehende Perversion. Das eigene Leben – methodisch mangelhaft. Lebensqualität beherbergt Qual. Das eigene Scheitern wird eher hingebungsvoll und virtuos zelebriert. Die anderen sind Schaulustige des eigenen Unvermögens. Scheiße. Die Ironie des Lebens setzt auf Aufmunterungsspüche. Zitronenlimonade selber machen – wo man sie doch kaufen kann. Tz. Man muss schließlich das Rad nicht neu erfinden, um vorwärts zu kommen!   Split im [&hellip

Vogelmobile – Vögel nähen

Edvard Griegs „Morning Mood“ erschallt gemächlich in der Ohrmuschel des Frühlings. Der Frühling naht. Pflanzen sprießen aus dem Boden, wie Pickel im Gesicht eines 13-jährigen Teenagers. Hach, der Frühling, die Zeit für Liebe, Zweisamkeit und kopullierender Osterglöckchen. Die gesamte Tierwelt wandelt auf Freiersfüßen und unser Menscheneins gleich mit. Um den Lockruf des Frühlings Ausdruck zu verleihen, entstanden diese munteren Piepmätze.  Gemäß der Anleitung von spool sewing  nähte ich zahlreiche Vögel, ja sogar einen ganzen [&hellip

Luftballonhülle

Dinge, die die Welt nicht braucht: Krümel im Bett, eine maßgeschneiderte Antithese-Prothese, iPhone Keksausstecher, eine handgebundene Ausgabe der DIN Hacker, eine Textismusdebatte um diesen Beitrag, Castingshows, Paketdienst-Simulator, Kreditkartendietriche, diverse Augenfussel, Kontinentalplatten-Wellenreiter, ach… ich könnt die Liste unendlich vervollständigen. Bis neulich landeten Luftballonhüllen ebenso auf meiner ganz persönlichen Liste.  Allerdings muss in kleinlaut zugeben, dass dies einer unwissenden Vorverurteilung gleichkam. Als ich neulich im Anflug von allgemeiner Langeweile meine Stoffrestekiste sortierte, hab ich dem [&hellip

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